Hurra der Papst ist da. Quem jucktuum (?)

Veröffentlicht auf von Klausheidekinder

Hurra der Papst ist da ..

Nur den Missbrauchten durch der  Kirche Geistlichen kommt er der Frontman des Opus Dei nicht nah (!) Schwadroniert stattdessen - von guten und bösen Fischen ..
*BLABLABLA*


Unfassbar - Ihm tun nur die bösen bösen Kleriker leid ..

NUR indirekt bezieht er sich auf die Missbrauchsfälle, wehrt aber auch ab. Seine Stimme ist leise. Er spricht von der leidvollen Erfahrung, «dass es in der Kirche gute und schlechte Fische, Weizen und Unkraut gibt». Er warnt, dass «der Blick auf das Negative fixiert bleibt» und sich somit der Blick für «das große und schöne Mysterium der Kirche» nicht mehr erschließe. Kein Wort an die ehemalige von Priestern und Patern sexuell missbrauchten Menschen. *Pfui und nochmals Pfui". Seine große Angst ist also nur die, dass der Ruf de katholischen Kriche noch lange leidet. Nicht etwa darvor,dass es den Missbrauchsopfern schlecht gehe. Mir wird schlecht bei diesem Clown & Popapst!


Hallo Herr Ratzinger: Hören Sie gut zu was Prof. Kappeler zu Wort bringt:

 

 




Ralf - zur Erinnerung, so wie es in diesem nachfolgend sehr anschaulichen Video abgeht ging es damals im Salvatorkolleg ab. Gabriel, Martin und Co schlugen ne harte Kelle. Vincent und Co taten sich nicht schwer - Gründe zu finden - mit uns Kindern allein zu sein. Hab ich gekotzt ..

 

 


 

 



Allein, dass sich dieser „Bischof MIXA“ in Freiburg unter die Bischöfe mischen durfte ist ein Skandal. Und auch, dass der sex. Missbrauch an ehemaliger Kolleg-, Klosterschüler und Heimkinder und kleingehalten werden sollte. Dazu kein Wort vom Ratzinger. Die Kurie wacht offenbar streng über den Frontmann des „OPUS DEI“

Das belegt die Tatsache, dass von ganz oben der ARD und dem ZDF „befohlen“ wurde, während des Papstbesuches im „Fragment-Staat BRD“,  jedwede Berichterstattung über der sexuellen Missbrauch an Kolleg und Klosterschülern in den 60er Jahren zu unterlassen.

Deshalb ist auch dem Unsinn dieses Papstes -(sinngemäß) Man solle sich jetzt nicht so viel um den vergangenen Missbrauch kümmern sondern um zukünftige Prävention? Die Kirche wolle alles tun solche Täter zu bestrafen. Bestrafen? Offensichtlich soll die Hunde den Wurstvorrat bewachen.

Dazu: Einer der Salvator Ordensbruderschaft sitzt in einer Luxus-Altenheim zu Berlin und fristet - mit sehr hoher Rente bestückt und allen Annehmlichkeiten - sein Rentendasein. Nebenbei wurde er auch noch für den Missbrauch seiner Schutzbefohlenen mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

Ein Schlag ins Gesicht sind die 5000 Euro die jedem geschundenen Heimkind gezahlt werden sollen – frei nach Motto: „Hier habt ihr  – und nun haltet endlich die Klappe. Das ist es was man dem Besuch des Papstes und seinen Worten zum Missbrauch entnehmen konnte.

Und ob es stimmt, dass sich der Vatikan-Politiker Benediktus mit Missbrauchsopfern traf ist zumindest anzuzweifeln:

 

Hat er sich aber tatsächlich mit ehemaligen Heimkindern getroffen, darf die Frage erlaubt sein, nach welchen Kriterien dort die Betroffenen ausgesucht wurden. Waren es jene die wenig bis gar kein Geld von der Kirche beantragten oder waren es die – die vom päpstlichen Geld-Zuschlag erfuhren?

Allein die Begrifflichkeit  der Papst traf "Handverlesene Missbrauchsopfer"  .. ist ein Skandal erster Güte; Oh je .. Herr Jemineeee.

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Zum Missbrauch spricht Ralf Liebethrut vor dem brasiliansichen Fernsehn. Ralf L. war ein pfiffiger Zeit- und Leidensgenosse und in den Jahren 1964 - 1970 mein Gruppenfeund. Auf Ralf war jedweder Verlass .Mit ihm und noch drei anderen Jungen "flüchtete" (auf Walze) ich 1968 wegen der schlimmen Zustände jener Zeit aus dem Salvatorkolleg.



 

 

 

Beachtet die neuen Fotos von Rüdiger - die er bereit war (schlechte Qualität ist Absicht :-)) einzustellen bzw. einstellen zu lassen. Siehe im Seitenbereich.

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http://monalisa.zdf.de/ZDFde/inhalt/11/0,1872,8126731,00.html        

 

Der Mann, der sein Gedächtnis verlor

Ein langer Weg zurück zu sich selbst

 

Seine Geschichte steht inzwischen in einem Buch: Jonathan Overfeld, der Mann ohne Gedächtnis. Sein Leben, sagt er, sei ihm entfallen wie anderen ihre Telefonnummer. Die Stadt, in der er die letzten Jahre gelebt hat, war im plötzlich völlig fremd; jedes Gesicht ebenso - auch das von Jutta Droste, der Frau, mit der Jonathan immerhin ein halbes Leben verbracht hat. Jede Erinnerung daran - wie ausgelöscht.

 

Für Jutta, die langjährige Lebensgefährtin, ist dies kaum zu begreifen. Denn für sie sei er ja immer noch der Mensch, der er immer war und nicht plötzlich ein anderer. Das Leben mit ihm, sagt sie, sei in all den Jahren nie einfach gewesen, bis zum jenem Tag vor mehr als fünf Jahren: Im April 2005 wurde in Hamburg ein obdachloser Mann in die Psychiatrie eingeliefert. Er wusste seinen Namen nicht, wusste nicht, wer er ist und woher er kommt. Ein Mann ohne Gedächtnis.

 

Mühsamer Weg zurück

 

In Berlin war Jutta Droste außer sich vor Sorge. Jonathan, ihr Freund, war plötzlich spurlos verschwunden. Sie gab eine Vermisstenanzeige auf mit seinen unverwechselbaren Merkmalen: Jonathan hat verkrüppelte kleine Finger. Und tatsächlich konnte man ihn dadurch identifizieren. Die Diagnose: Der damals 55-Jährige litt unter Amnesie, einem totalen Gedächtnisverlust. Von Hamburg wurde er in die Berliner Charité verlegt. Nach einigen Wochen dort kehrte er zurück in seine Wohnung und versuchte, anhand der wenigen Fotos, die er hat, sich zu erinnern.

Jonathan Overfeld.

 

Jonathan Overfeld versucht sich zu erinnern

 

Wer ist er? Was war geschehen? Auf einem Foto ist Jutta mit ihrem Hund zu sehen. Aber wer ist sie? Da Jonathan psychisch nicht stabil war, rieten seine Therapeuten von einer Begegnung mit der Freundin ab. Und auch Jutta war verunsichert, zu oft hatte Jonathan sie belogen und immer wieder bestohlen. "Er war am Ende, ich war am Ende und ich hab mich daraufhin von ihm distanziert. Zum einen, um wieder zur Ruhe zu kommen, zum anderen, weil ich dachte, wenn ich ihn nicht mehr auffange, hat er vielleicht die Bereitschaft, sich therapieren zu lassen", erzählt sie.

 

 

Über das Krankheitsbild

 

Bei Jonathan Overfeld liegt eine so genannte Fugue vor. Der Begriff stammt aus dem Französischen. Damit einher geht ein plötzliches unerwartetes Weggehen von zu Hause oder vom gewohnten Arbeitsplatz, verbunden mit der Unfähigkeit, sich an seine eigene Vergangenheit zu erinnern. Es ist wie eine Flucht vor einem Leben, das zur Bedrohung wurde. Die Hirnforschung weiß heute, dass das Gehirn über ganz unterschiedliche Gedächtnissysteme verfügt. Nicht alle fallen bei einer Amnesie aus. Das, was im Bewussten tausende Mal geübt oder getan wird, sinkt ganz tief ins Unbewusste, ist dort fest verankert und in Millisekunden aufrufbar. Daher konnte Jonathan Overfeld zum Beispiel schreiben, rechnen und auch Klavier spielen, obwohl er nicht weiß, wer er ist, wie er heißt und woher er kommt.

 

Lange verdrängte Bilder

 

Jonathan begab sich auf eine Reise zu sich selbst. Gemeinsam mit Kuno Kruse, einem Journalisten, versuchte er Bruchstücke seiner Vergangenheit zu finden, um sie zusammenzufügen. Sie studierten Akten, trafen Menschen, die Jonathan früher kannten. Doch die Erinnerung kam nicht zurück. Schließlich wurde bei einer neurologischen Untersuchung klar, warum: Areale seines Gehirns, in denen das persönliche Erinnern stattfindet, sind nicht aktiv.

Die Suche zu sich ist für Jonathan ein mühsamer Weg, aber durch Assoziationen tauchen nach und nach Bilder auf, Bilder von Missbrauch und von Vergewaltigungen, denen er als Kind in verschiedenen Heimen ausgeliefert war. Bilder, die er jahrzehntelang verdrängt hatte und die sich seiner jetzt bemächtigen: "Sobald mir jemand körperlich zu nah kommt, auf sexueller Ebene, habe ich diese Bilder wieder vor mir, diese Bilder dieser schrecklichen Nonnen und Priester von früher."

Schlüsselreize, so genannte Trigger, holen Jonathans Kindheitstraumata wieder hervor. Etwa am Klavier, dann sind sie wieder da: die Erinnerungen, wie er als kleiner Junge nach dem Klavierunterricht vergewaltigt wurde, immer wieder, monatelang. All das hatte er verdrängt. Aber jetzt endlich kann sich der 60-Jährige schonungslos seiner Vergangenheit stellen und er will alles wissen: "Ich bin zu alt, um neu anzufangen. Ich muss da weitermachen, wo ich stehe. Aufklären, aufarbeiten und damit leben, was passiert ist."

 Und auch Jutta, die in all der Zeit zu ihm gehalten hatte und ihn heute wieder täglich sieht, wünscht ihm, dass er die Vergangenheit hinter sich lassen, sich auf das Hier und auf die Zukunft konzentrieren kann. Jonathan sagt, er wolle nicht aufhören zurückzublicken. Denn seine Reise zu sich selbst sei noch lange nicht zu Ende.

 

Cover von "Der Mann, der sein Gedächtnis verlor".

Quelle: Hoffmannn und Campe Verlag

 

 

Kuno Kruse:

Der Mann, der sein Gedächtnis verlor

Hoffmann und Campe Verlag, 2010

ISBN 978-3455501599

 

Kuno Kruse hat mit Jonathan Overfeld zusammen nach seiner Vergangenheit gesucht und die spannende Geschichte lesenswert aufgeschrieben.

 

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