Video-Statement von Ralf Liebethrut zum Thema Missbrauch

Veröffentlicht auf von Klausheidekinder

Treffen einiger Klausheidekinder im Juni 2011 in Rheine ... (Dabei: Wolfgang Heider, Peter Rüth, Rüdiger Eilebrecht, Ingo Eichhof, Peter Noll, Ralf Liebetruth)


 

Mein herzlichster Dank an alle die es geschafft hatten zu treffen um gemeinsam die spannenden Tage zu verleben.

Mein allerherzlichster Dank an W. Heider der alle Teilnehmer bewirtet und in seinen Wigwam einlud zu feiern.

Besondere Grüße nach San VITO (Sardinien) zu Dieter Matthias Henkemeier  der nicht bei uns sondern nur online dabei sein konnte. Alles Gute nach Sardinen Dieter. Grüße an Frau und Kinder.

LG P.

 

 

 

 

Hurra der Papst ist da ..

Nur den Missbrauchten durch der  Kirche Geistlichen kommt er nicht nah (!) Schwadroniert von guten und bösen Fischen ..
*BLABLABLA*

Unfassbar - Ihm tun nur die bösen bösen Kleriker leid ..

NUR indirekt bezieht er sich auf die Missbrauchsfälle, wehrt aber auch ab. Seine Stimme ist leise. Er spricht von der leidvollen Erfahrung, «dass es in der Kirche gute und schlechte Fische, Weizen und Unkraut gibt». Er warnt aber auch, dass «der Blick auf das Negative fixiert bleibt» und sich somit der Blick für «das große und schöne Mysterium der Kirche» nicht mehr erschließe. Kein Wort an die ehemalige von Priestern und Patern sexuell missbrauchten Menschen. *Pfui und nochmals Pfui"




 

 

Ralf Liebethrut erklärt einer Journalistin warum Katholen nie wieder Kinder erziehen sollten. Über den Salvatorkolleg Klausheide in den 1960er Jahren.

 

In meinen Augen ist es ein Skandal wie mit Missbrauch ehemaliger Kollegschüler des Salvatorkollegs Klausheide tiefgestapelt und unter der Decke gehalten wird. Auch – wie mit den Opfern umgegangen wird.

Allein, dass sich dieser „Bischof MIXA“ in Freiburg unter die Bischöfe mischen durfte ist ein Skandal. Und auch, dass der sex. Missbrauch an ehemaliger Kolleg-, Klosterschüler und Heimkinder und kleingehalten werden sollte. Dazu kein Wort vom Ratzinger. Die Kurie wacht offenbar streng über den Frontmann des „OPUS DEI“

Das belegt die Tatsache, dass von ganz oben der ARD und dem ZDF „befohlen“ wurde, während des Papstbesuches im „Fragment-Staat BRD“,  jedwede Berichterstattung über der sexuellen Missbrauch an Kolleg und Klosterschülern in den 60er Jahren zu unterlassen.

Deshalb ist auch dem Unsinn dieses Papstes -(sinngemäß) Man solle sich jetzt nicht so viel um den vergangenen Missbrauch kümmern sondern um zukünftige Prävention? Die Kirche wolle alles tun solche Täter zu bestrafen. Bestrafen? Offensichtlich soll die Hunde den Wurstvorrat bewachen.

Dazu: Einer der Salvator Ordensbruderschaft sitzt in einer Luxus-Altenheim zu Berlin und fristet - mit sehr hoher Rente bestückt und allen Annehmlichkeiten - sein Rentendasein. Nebenbei wurde er auch noch für den Missbrauch seiner Schutzbefohlenen mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

Ein Schlag ins Gesicht sind die 5000 Euro die jedem geschundenen Heimkind gezahlt werden sollen – frei nach Motto: „Hier habt ihr  – und nun haltet endlich die Klappe. Das ist es was man dem Besuch des Papstes und seinen Worten zum Missbrauch entnehmen konnte.

Und ob es stimmt, dass sich der Vatikan-Politiker Benediktus mit Missbrauchsopfern traf ist zumindest anzuzweifeln:

 

Hat er sich aber tatsächlich mit ehemaligen Heimkindern getroffen dar die Frage erlaubt sein, nach welchen Kriterien dort die Betroffenen ausgesucht wurden. Waren es jene die wenig bis gar kein Geld von der Kirche beantragten oder waren es die – die vom päpstlichen Geld-Zuschlag erfuhren?

Allein die Begrifflichkeit  der Papst traf "Handverlesene Missbrauchsopfer"  .. Oh je .. herr Jemineeee.


ai untersucht Fälle in Irland.

Missbrauch kommt Folter gleich!

In kirchlichen Kinderheimen in Irland hatte der Missbrauch der Kinder System. Das Wissen um den Missbrauch war weit verbreitet, dennoch wurde geschwiegen. Amnesty International stuft viele der Übergriffe als systematische Folter ein.


Amnesty International hat in einer Untersuchung zum Kindesmissbrauch durch katholische Geistliche in Irland zahlreiche Fälle als Folter und menschenunwürdige Behandlung eingestuft. "Kinder wurden gequält und brutal behandelt, sie wurden geschlagen, mussten hungern und wurden misshandelt", sagte Colm O'Gorman von Amnesty International Irland bei der Vorstellung eines Berichts.

Dies gelte unter dem Gesichtspunkt der international gültigen Menschenrechte als Folter, fügte O'Gorman, selbst ein Missbrauchsopfer, hinzu. Der Missbrauch zehntausender Kinder sei das "vielleicht größte Versagen in Menschenrechtsfragen in der Geschichte des Staates".

Gesellschaft war blind

Die Untersuchung der Menschenrechtsorganisation, die von der irischen Kinder- und Jugendministerin Frances Fitzgerald initiiert wurde, stützt sich auf mehrere in jüngster Zeit veröffentlichte Berichte zu Missbrauchsfällen in Irland. Eine gleichzeitig von Amnesty International angestrengte Umfrage ergab zudem, dass 85 Prozent der Iren auch die irische Gesellschaft in der Verantwortung für die Missbrauchsfälle sehen. "Dieser Missbrauch ist nicht deshalb geschehen, weil wir nichts davon wussten, sondern weil viele Menschen in der Gesellschaft blind gegenüber diesen Taten waren", sagte O'Gorman.

Das sehr katholische Irland war in den vergangenen Jahren wiederholt von Berichten erschüttert worden, wonach katholische Würdenträger jahrzehntelang Vergewaltigungen und Misshandlungen von Minderjährigen vertuschten. Nach der Veröffentlichung des sogenannten Cloyne-Reports im Juli über Missbrauch in der gleichnamigen südirischen Diözese räumte der Vatikan Fehler im Umgang mit den Fällen ein.

Letzte Chance für Entschädigung

Zuletzt haben noch einmal rund 3.000 Opfer von Missbrauch in staatlichen Einrichtungen Anträge auf Entschädigung eingereicht. Hintergrund ist nach einem Bericht der "Irish Times" die Entscheidung der Regierung, die Zahlungen Mitte dieses Monats einzustellen. Die neuen Forderungen gingen in den acht Wochen vor diesem Termin ein. Die zuständige Behörde hat seit ihrer Gründung im Jahr 2002 rund 18.000 Meldungen bearbeitet. Ausgezahlt wurden bislang 1,05 Milliarden Euro an Entschädigungen.

Quelle: ntv



 

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