Seite 6: Erinnerungen an den SKK von Ralf Liebetruth

Oft wurden die Zustände im Salvatorkolleg untragbar und einige Jungen hielten das nicht aus und hauten ab. Einer davon war ich. Das Abhauen kam öfter vor. Aus dem Heimabhauen wurde „Walzengehen“ genannt!

Der Autor Ralf Liebetruth war im Salvatorkolleg Klausheide 1966 - 1972

 

Auf Walze!

 

Wer walzen gegangen ist, musste mindestens einen, meistens drei Tage in den Bau. Walzen ging, wer abhaute, türmte, das Weite suchte. Die meisten waren spätestens nach ein paar Tagen wieder da. Der Bau war gefürchtet. Er befand sich am Ende des Gebäudes rechts vom Portal aus gesehen. Er bestand aus mehreren Zellen, die karg eingerichtet waren. Das Wort karg beschreibt es eigentlich nicht richtig. Karg bedeutet, dass zwar das nötigste zum Leben da war, aber bescheiden in Menge und qualitativer Ausstattung. Spartanisch trifft es besser, denn es befand sich nur eine Holzpritsche in ihnen. Eine graue Wolldecke musste als Schlafbedeckung ausreichen. Zum Lesen gab es nur eine Bibel. Kein Fernseher, kein Radio - nichts was irgendwie Zeitvertreib bringen könnte, war den Insassen gegönnt. Die Wände zierte nicht mal ein Madonnenbild, das man hätte anstarren können.


Jeder, der in Bau kam, musste sich erst mal ausziehen, bekam aber weder Gürtel noch Schuhe zurück, damit die mit Mörtel vermauerten Glasbausteine, die gleichzeitig als Fenster- und Gitterersatz dienten, nicht bearbeitet werden konnten. Und noch eine Fliege wurde mit gleicher Klappe geschlagen: Eine Kontaktaufnahme nach draußen war durch diese fast hermetisch zu nennende Einriegelung so gut wie unmöglich. Zu Essen und zu Trinken gab es Brot und Wasser, ganz wie im Mittelalter. Ein Plastikeimer in den die Notdurft verrichtet werden konnte, stand in einer Ecke auf dem Steinfußboden.

Es war eines Abends im Frühherbst Ende der späten sechziger Jahre. Wir kamen gerade von einem Spaziergang mit unserer Nonne zurück. Ich kannte den Jungen fast gar nicht. Zwar hatte ich ihn immer mal gesehen, aber er war mir in keiner Weise aufgefallen, weder positiv noch negativ. Und nun fragte er mich unvermittelt, ob wir zusammen walzen gehen.
Mir gingen in Windeseile tausend Dinge durch den Kopf.


Wo wollen wir überhaupt hin? Zu meinen Eltern konnten wir nicht. Die würden mich sofort wieder zurück schicken. Zu seinen Eltern? Das wusste ich nicht. Traue ich mir das überhaupt zu? Was, wenn ich in den Bau komme? Was war mit den Schlägen mit dem Rohrstock auf den Handrücken?  Wo sollten wir überhaupt schlafen? Was war mit meinem Mut, der nach meiner Meinung nicht sehr ausgeprägt war? Ich galt als feige und ich sah mich selbst auch so.
Es war ein warmer Tag gewesen und die Sonne senkte sich langsam. Obwohl unsere Nonne mindestens zehn Meter vor uns ging, flatterte ihr Schleier als Schatten direkt vor mir auf dem Asphalt. Als nächstes hörte ich mich sagen: "Na klar, warum nicht!" Ich hätte mir am liebsten auf die Zunge gebissen. Aber es war zu spät. Außerdem hatte ich einen Kloß im Hals, der mich kaum sprechen lassen konnte. Alles andere zwischen uns beiden lief wortlos ab.
Wir ließen uns immer weiter zurückfallen. Die Nonne ermahnte uns des Öfteren, Anschluss zu halten. Doch irgendwann drehte sie sich nicht mehr um und ließ uns gewähren.


Es gab drei, vier Häuser in denen Bedienstete des Heimes wohnten. Sie lagen an der rechten Straßenseite. In einem wohnte der versoffene Direktor unserer Schule. Sein Haus stand direkt am Fußballplatz, getrennt durch einen Feldweg, der direkt zu einem Wäldchen führte, das nur zweihundert Meter entfernt lag. Das mussten wir erreichen. Dann standen die Chancen nicht schlecht, dass uns die Häscher nicht schon einige Minuten nach dem Türmen erwischten.


Die Häscher waren Jungen aus der Gruppe, die sich bei der Nonne und der Heimleitung einschleimen wollten. Bei denen lief die Entscheidung, zum Jäger zu werden, nach ähnlichem Muster ab, wie unsere Entscheidung, auf Walze zu gehen.


Links von der Straße lag die Gärtnerei. Dahinter führte ein Weg links ab zum Haupthaus. Die Entfernung vom Haus des Schuldirektors bis zum Abzweig betrug ungefähr zweihundert Meter - die Entfernung, die wir brauchten um aus dem Blickfeld zu verschwinden.
Als der letzte Junge um die Ecke gebogen war, türmten wir über den Feldweg in Richtung Wäldchen. Ich konnte sehen, wie sich die Gardine an einem der Fenster des Hauses vom Schuldirektor bewegte. Als ich hinschaute bewegte sie sich wieder zurück. Er hatte uns also beobachtet. Aber vor diesem Mann, der die Unsportlichkeit in Person war, brauchten wir uns nicht fürchten.


Wie vorhergesehen, nahmen kurze Zeit später drei Jungs unsere Verfolgung auf.
Nachdem wir das Gehölz durchquert hatten, versteckten wir uns in einem Viehunterstand mitten auf einem angrenzenden Feld. Unsere Verfolger suchten noch eine halbe Stunde den Wald nach uns ab, bevor sie enttäusch wieder Richtung Heim abzogen. Wir hatten bewusst diesen Unterstand ausgewählt. Von ihm aus hatten wir Blick auf den Weg, der zurück zum Haus des Schuldirektors führte. Alle drei steckten sich eine Zigarette an. Ich hörte sie laut lachen. Sie hatten sich mit ihrem Misserfolg abgefunden. Da sie sich noch nicht außer Hörweite befanden, konnte ich einen von ihnen sagen hören: "Dem Ralf hätte ich das überhaupt nicht zugetraut, dem feigen Schnorrer".


Mit dem Schnorrer hatte er gar nicht mal Unrecht. Da mein Erzeuger und meine Stiefmutter sämtliches erzieherisches Mitspracherecht an mir aufgegeben hatten, wurde ich mit drei Mark Taschengeld in der Woche finanziell äußerst knapp bedacht. Die meisten Jungs waren, wie Bernd auch, FEH`s. Sie bekamen sechs Mark plus eventuelle weitere Zuwendungen. Die drei Buchstaben standen für Freiwillige Erziehungshilfe. Die Eltern konnten ihre Kinder jederzeit wieder aus dem Gewahrsam des Klosters abholen, wenn es ihnen gefiel. Allerdings kostete das auch die Kleinigkeit von über 470 Mark im Monat für Kost, Logis und Anerziehen religiöser Inhalte. So war ich zur reinen Kostenfrage geraten. Meine Person wurde mit FE bedacht, Fürsorgeerziehung. Das kostete nur 69 Mark im Monat. Damit wurde auch das Mitspracherecht in Erziehungsfragen eingebüßt. Ich nehme nicht an, dass das meinem Vater irgendetwas ausgemacht hat.


Wir nahmen bewusst den Weg zum Schwimmbad nach Schloss Neuhaus. Er ließ mehrere Ortschaften, unter anderem Sennelager, aus, die direkt an der Bundesstraße 68 lagen. Als wir zwei Stunden später ankamen, hatten wir zum ersten Mal den Gedanken, dass unser Vorhaben ein Fehler gewesen sein könnte. Mit unseren dünnen Jacken froren wir wie die Schneider. Als wir uns ausmalten, wie groß das Gelächter der anderen wäre, wenn wir schon am gleichen Abend zurückgebracht würden, verwarfen wir diesen Gedanken wieder.


Wir folgten der B68 bis hinter Paderborn und dann auf die B1. Sie führte direkt nach Dortmund, und von dort war es nicht mehr weit bis nach Wanne-Eickel. An der Straße entlang gingen wir auf den parallel dazu verlaufenden Feldwegen oder Feldern. Unsere größte Furcht war, von den Lichtkegeln der Schweinwerfer erfasst zu werden. Zwei Knaben in unserem Alter mussten im Dunkeln an einer vielbefahrenen Bundesstraße einfach auffallen. Und jedes vorbeifahrende Auto könnte auch ein Polizeiwagen sein, der uns die Schmach einer noch nicht mal eintägigen Walze eingebracht hätte.


Bernd war fast drei Jahre älter als ich. Er steckte schon mitten in der Pubertät. Ich erfuhr gerade erst, was Sexualität bedeutete, wenn auch nur auf das eigene Geschlecht bezogen. Das war das letzte, woran wir denken konnten. Wie im Märchen hätten wir jetzt ein Königreich für einen Schlafplatz gegeben.


Bald tauchte ein Bauernhof auf. Es war nur noch seine Silhouette zu sehen, die sich gegen den immer dunkler werdenden Abendhimmel abzeichnete. Zwei beleuchtete Fenster gaben uns die Gewissheit, dass jemand zu Hause war. Wir verabredeten, dass ich das Wort führen sollte. Obwohl ich der jüngere war, bereitete es mir keinerlei Probleme, Leute anzusprechen. Viel mehr zerbrachen wir uns den Kopf darüber, was wir sagen sollten. Es musste etwas sein, das Erwachsene zwei Halbwüchsigen kurz vor der Schlafenszeit abkauften.

Die Stallungen des Gehöfts lagen bereits im Dunkeln, als wir ankamen. Wir schlichen uns vorsichtig an eins der beleuchteten Fenster und sahen Bauer und Bäuerin beim Abendbrot am Küchentisch sitzen.


Ich nahm allen Mut zusammen und drückte den Klingelknopf. Fast gleichzeitig mit dem Summton erklang lautes Hundegebell, das darauf schließen ließ, dass es ein großer Hund sein musste. Als der Bauer die Tür öffnete, stürmte der schwarze Riesenschnauzer heraus und begrüßte uns hocherfreut. Da mir der Hund fast bis an die Brust reichte, hatte ich ein flaues Gefühl in der Magengegend.


Der Bauer betrachtete uns im Lichtschein der Hoflampe. Sein Blick wanderte von einem zum anderen und blieb schließlich an mir haften. Dann setzte er ein geradezu väterlich wohlwollendes Lächeln auf. "Woher habt ihr euch denn verlaufen?" "Wir machen hier in der Nähe ein Zeltlager und finden nach einer Schnitzeljagd nicht mehr zurück. Dürfen wir bei ihnen in der Scheune schlafen?"  Ich beobachtete aufmerksam seine Gesichtszüge, um festzustellen, ob er uns die Geschichte abnahm. Er hatte meine Lüge durchschaut, tat aber so, als bemerke er nichts."Und morgen wollt ihr wieder zu eurem Zeltlager zurück?"

Das war mehr eine Feststellung als eine Frage. Wir verkrochen uns bald darauf im Stroh. Das Stroh und unsere eng beieinander liegenden Körper entwickelten nach kurzer Zeit eine konservierende Wirkung, so dass wir die Kälte kaum noch spürten und einschliefen. Am nächsten Morgen wurden wir geweckt und ins Haus gerufen. Dampfender Kaffee und ein deftiges Frühstück weckte langsam wieder die Lebensgeister in uns.

 
Die Bäuerin beobachtete uns mit prüfendem Blick. Dabei nahm sie die Tasse, die sie mit beiden Händen hielt, nicht vom Mund.  "Die Geschichte mit dem Zeltlager glaube ich euch sowieso nicht. Ihr seid irgendwo abgehauen", sagte sie, ohne die Tasse aus dem Gesicht zu nehmen.  Wir bemühten uns, unsere Überraschung zu verbergen. Da ich gerade einen ordentlichen Bissen Rührei mit Speck und Brot im Mund hatte, konnte ich nichts erwidern. Mir gelang nur ein erstickter Laut. Bernd sagte klugerweise auch nichts. Als wenn sie mein Ansinnen bemerkt hätte, hob sie die Hand zum Zeichen dafür, dass sie keinen Widerspruch duldete. "Ich bin mir nur nicht sicher, ob ihr was ausgefressen habt.“ Jetzt beobachtete sie und noch schärfer, bohrte regelrecht in unseren Gesichtern, um dort eine Antwort zu finden.
"Mein Mann sieht das romantischer. Wenn es nach mir gegangen wäre - ich hätte die Polizei gerufen".

Der Bauer hatte bis dahin gar nichts gesagt. Er lächelte wieder sein väterliches Lächeln. Er hob seine rechte Gesäßhälfte an, zog sein Portemonnaie aus der Tasche, fischte einen Zehnmarkschein heraus und reichte ihn Bernd, der zu seiner Rechten saß.. Der schaute mich fragend an und deutete meinen Gesichtsausdruck so, dass er den Schein annahm, ihn einsteckte und sich artig bedankte.


Am Abend zuvor hatte uns das Stroh, in dem wir nächtigten, vor der Kälte bewahrt. Wir bekamen ein Frühstück, an dem auch ein verwöhnter Hotelgast nichts hätte aussetzen können. Dass die Bäuerin nicht die Polizei gerufen hatte, verdankten wir ihrem freundlichen Mann. Den weiteren Marsch mit vollem Magen, aber leeren Taschen antreten zu müssen, hätte uns dem Zwang ausgesetzt, entweder Kippen zu sammeln oder Zigaretten zu klauen. Die Wahrscheinlichkeit für letztere Möglichkeit war umso größer, als dass wir noch nicht einmal Blättchen zum Drehen besaßen. Uns beiden war bewusst, daß wir bis hierher eine Menge Glück gehabt hatten.


Selbst der strengen Bäuerin huschte ein leichtes Lächeln über ihr Gesicht, als wir uns verabschiedeten. Sie war eine Frau um die fünfzig mit harten Gesichtszügen, die erahnen ließen, dass sie im Leben schon manche Sorge ausgestanden haben muss. Ihr mit vielen grauen Strähnen durchzogenes Haar wurde von einem blauen Kopftuch bedeckt, das unter dem Haaransatz am Hinterkopf zusammengebunden war. Sie hatte die für Frauen ihres Standes schier unvermeidbare Schürze umgebunden, die aus dem gleichen Stück Stoff geschneidert war, wie das Kopftuch. Darunter waren die halb von der Schürze verdeckten schwarzen Gummistiefel zu sehen, in die sie beim Herausgehen gestiegen war.


Der Bauer, ein stattlicher kräftiger Mann - ich schätzte ihn auf Mitte fünfzig - machte keinen Hehl daraus, dass er uns zwei Ausreißer schon fast lieb gewonnen hatte. Er nahm uns beiden nach der Reihe in den Arm und drückte uns an seine Brust. Der schwarze Riesenschnauzer vollführte Freudentänze um uns herum. Mich sprang eine Ahnung davon an, wie es wohl sein musste, einen Vater zu haben, der einen wirklich lieb hatte. Den Tränen nahe wand ich mich aus seinem Arm und senkte den Kopf, damit er nicht das nicht sehen konnte.


Als wir uns auf den Weg machten, folgte uns der freundliche Hund bis zur Hofeinfahrt.
Ich war irgendwie erleichtert. Obwohl die Nähe und die Herzenswärme, die dieser fremde Mann mir gab, sehr wohl getan hatten, befremdete sie mich gleichermaßen. Ein Hund nimmt Streicheleinheiten, wo er sie bekommen kann. Sie können aber nicht die seines Herrn ersetzen. Sie bedeuten zugleich Liebe, die er nirgendwo anders bekommen kann und will. So habe ich immer vergeblich gehofft, sie von dem einen Mann, meinem Vater zu bekommen. Vielleicht ist mit dem Entzug die Befremdung zu erklären, die von mir Besitz ergriffen hatte, nachdem der Bauer, der seine Geste von Herzen gab, mich an sich gedrückt hatte. Durch das vollständige Fehlen von Liebe in meinem Leben hatte ich den Umgang mit ihr auch nicht lernen können.


Der frische Herbstwind vertrieb meine Gedankengänge.


Wir brachen den Zehner an und versorgten uns mit Aktiven. So nannten wir Filterzigaretten. Für zwei Mark kauften wir uns jeder eine Schachtel mit je zehn Zigaretten in einem Krämerladen in der nächsten Ortschaft. Gierig inhalierten wir ein paar tiefe Lungenzüge, als wir auf einem Feldweg abseits der B1 weiterzogen. Bald verschwanden wir lieber doch im Wald, um nicht unnötigerweise Aufmerksamkeit zu erregen. Die alte Frau im Laden hatte uns auch gleich gefragt, ob wir denn gar keine Schule hätten, wo sie doch nichts von Schulfrei gehört hätte.


Wir hielten uns in der Nähe des Waldrandes auf und beobachteten den Weg, auf dem wir gekommen waren, um sicher zu gehen, dass uns die Alte nicht doch die Bullen hinterher geschickt hatte. Eine Stunde und zwei Zigaretten weiter folgte uns noch immer niemand. Es kam zwar ein Traktor in unsere Richtung. Doch die lässige Haltung des Fahrers, der sein linkes Bein angewinkelt hielt und obenauf neben dem Lenkrad abstützte, gab uns die Gewissheit, dass er uns ganz bestimmt nicht suchte.


Die Zigarettenstummel warfen wir nicht weg. Sie sammelten wir für Notzeiten. Ungefähr zehn solcher Kippen erbrachte noch eine Gedrehte. Das Drehen erforderte einiges Geschick, weil die Tabakkrümel staubtrocken waren. Obendrein waren sie stärker als "Schwarzer Krauser" und schmeckten wie völlig ungenießbar, was sie eigentlich auch waren. Das war uns Heimkindern egal - Hauptsache, was zu rauchen. In ganz schlechten Zeiten sammelten wir die Kippen sogar von der Straße.


Wir unterhielten uns darüber, was jetzt wohl im Heim los sei. Immerhin waren wir den zweiten Tag unterwegs und die Chancen standen für uns besser als gestern, bevor wir an dem Bauernhof ankamen, der uns Unterschlupf bot. Wir kamen zu dem Schluss, dass unser Ansehen unter den Jungen mit jedem Tag mehr, den man uns nicht erwischte, weiter stieg.
Dann machten wir uns auf den Weg durch die Wälder, die uns am Tage idealen Schutz boten. Wir waren nur nicht sicher, ob wir die gewünschte Richtung beibehalten würden. Einen Kompass hatten wir leider nicht. Das hätte uns keine zehn Stunden später fast zur Aufgabe gezwungen.